Die Notation, die andere Würfler nicht verstehen
Die meisten Online-Würfler bleiben bei « ein Würfel mit N Seiten ». Wer aber Rollenspiele spielt, denkt nicht so: er liest 2d6+3 auf seinem Bogen und will genau das eintippen. Dieses Werkzeug liest die Standardnotation — d20, 2d6+3, 4d10-1 — und zeigt jeden einzelnen Würfel zusätzlich zur Summe, denn der Wert jedes Würfels zählt oft ebenso viel wie das Ergebnis.
Vorteil und Nachteil beim d20 sind ebenfalls abgedeckt: zwei Würfe, der bessere oder schlechtere zählt. Über vierzigtausend Würfe gemessen steigt der Mittelwert von 10,45 auf 13,82 mit Vorteil — die Theorie nennt 13,825.
Warum dieser wirklich fair ist
Fast jeder Online-Generator beruht auf einer einzigen Zeile: Math.floor(Math.random() * n). Sie hat zwei Mängel. Math.random() ist kein kryptografischer Generator — seine Folge ist vorhersagbar, wer genug davon beobachtet. Und einen Wert aus einem großen Raum per schlichtem Rest auf einen kleinen Bereich zu stauchen bevorzugt die ersten Werte: das ist der Modulo-Bias.
Dieses Werkzeug bezieht seine Bytes aus der crypto-API des Browsers und nutzt Verwerfungsmethode: Werte in der Überlaufzone werden verworfen und neu gezogen. Gemessen über drei Millionen Ziehungen auf drei Werte weicht der einfache Rest um 0,73 % ab, unsere Methode bleibt bei 0,11 %. Der Knopf unten wiederholt diesen Test live auf deinem Gerät.
Häufige Fragen
Welche Notation kann ich eingeben?
Die klassische: Anzahl Würfel, der Buchstabe d, die Seitenzahl, dann ein optionaler Modifikator. 2d6+3 wirft zwei sechsseitige Würfel und addiert drei.
Was ist Vorteil beim d20?
Eine Rollenspielregel: man würfelt zweimal und behält das bessere Ergebnis. Nachteil macht das Gegenteil. Der Mittelwert steigt auf 13,83 statt 10,50.
Wie viele Würfel kann ich auf einmal werfen?
Bis zu hundert Würfel mit zwei bis tausend Seiten. Jeder Würfel wird einzeln gezeigt, nicht nur die Summe.
Sind die Würfel fair?
Ja, und der Testknopf beweist es: er wiederholt zehntausende Würfe und zeigt die Verteilung der Augen.